Mein Name ist Tizian Jost.

Ich bin Jazz-Pianist. Diesen Beruf habe ich nicht ergriffen oder gewählt. Der Jazz kam zu mir und hat mich überwältigt. Die Schönheit und die Tiefe dieser einzigartigen Musik hat mich seitdem nie mehr losgelassen. Auf der Bühne zu stehen und die Schönheit eines gelungenen Konzerts mit einem Publikum zu teilen, ist eines der größten Glücksmomente, die man haben kann.

Tizian Jost: jazz piano player, vibraphonist, composer, chairman of The Bavarian Jazz Association

Geboren bin ich am 8. August 1966 in Kassel, Stadt der größten Kunstausstellung der Welt, der Documenta. Aufgewachsen bin ich in Ulm. Und zwar in der Nähe der damaligen Hochschule für Gestaltung, seinerzeit in Sachen Design und Architektur eine Akademie auf Weltniveau. Meine Tante Isolde Monson-Baumgart war eine renommierte Kunstgrafikerin und meine Großtante Ilse Winhold war Opernsängerin. Auch meine musikbegeisteren Eltern und Großeltern spielten alle ein Instrument. Dieser Background prägte und pflegte meine künstlerische Natur von klein auf.

 

Wie ich zum Jazz kam.

Er schlich sich allmählich in mein Leben: Durch Freunde und Konzerterlebnisse. Meine Klavierlehrerin gab mir viel zeitgenössische Klassik zu üben. Bereits im Alter von acht Jahren lernte ich Stücke von Hindemith, Strawinsky, Bartok und Genzmer, Komponisten, die alle auf irgendeine Art vom Jazz beeinflusst waren. Schlüsselerlebnis war ein Stück des tschechischen Komponisten Bohislav Martinu, das eigentlich auch als modernes Jazzklavier-Arrangement durchgehen würde. Und dann entdeckte ich, dass man lernen kann, so zu improvisieren und ich schulte mich an den großen Meistern des Jazz, John Coltrane, McCoy Tyner und Herbie Hancock.

 

Im Alter von achtzehn Jahren zog ich dann 1985 nach München und stellte überrascht fest, dass ich mit meinen Fähigkeiten bereits in Profibands meinen Mann stehen konnte. Bald schon spielte ich in der Band des Trompeters Franz-David Baumann, einem Musiker den ich sehr schätze und mit dem ich bis heute die Bühne teile.

Darauf folgte eine Zusammenarbeit, die mich sehr prägen sollte: Nämlich das Duo mit einem der originellsten Jazzmusiker der europäischen Szene, Gunther Klatt. Diese musikalische Partnerschaft hielt über zwölf Jahre und führte uns auf Tourneen durch ganz Europa und im Auftrag des Goethe-Instituts, als Vertreter des deutschen Jazz, nach Indien, Süd- und Mittelamerika. Dieses Schaffen – dokumentiert auf der CD Live in Mexico von 1993 – löste eine Riesenwelle von Duos aus.

 

Ab dem Jahr 1987 war ich «Hauspianist» im legendären Münchner Jazz-Club Allotria. Hauspianist? Diesen Begriff muss man vielleicht erklären: Ein Hauspianist spielte in einem Jazzclub mehrere Male die Woche in wechselnden Besetzungen. Es gab eine feste Band, die ergänzt wurde um Gäste wie den Kontrabassisten Thomas Stabenow und Paulo Cardoso, die Tenor-Saxofonisten Roman Schwaller und Tony Lakatos oder dem Elder Statesman der Münchner Jazz-Szene, dem Trompeter Dusko Goykovich. Dazu kam die Begleitung von Stargästen wie den amerikanischen Jazzsänger Mark Murphy.

 

Mit der brasilianischen Sängerin Lygia Campos gründete ich dann 1990 die Band Domundo und spielte brasilianische Musik. Diese gelungene Synthese aus Lebensfreude und einer harmonisch wie melodisch reichen und erstaunlich komplexen Kunstform war immer schon – neben dem Jazz – meine große Leidenschaft. Das Projekt Domundo führte uns ein Jahrzehnt lang auf ausgedehnte Tourneen quer durch Europa.

 

Jugend und Jazz

1995 wurde ich Dozent für Jazz-Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium, München – seit 2008 integriert in die Musikhochschule München. Dort gebe ich bis heute mein umfassendes Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung an junge, jazzbegeisterte Musik-Studenten weiter.

Meine Liebe zum Vibraphon

Nie würde ich meinem Instrument, dem Klavier, untreu werden. Aber ich habe noch eine zweite Liebe: Zu einem Instrument. Nämlich dem Vibraphon. Dieses wunderbar warm klingende Stabspiel, das von Meistern wie Lionel Hampton, Milt Jackson und Bobby Hutcherson in die Premiumliste der Jazz-Instrumente eingeführt wurde, hatte es mir schon lange angetan. Und so bilden das Klavier, das Vibraphon und ich eine „menage à trois“.

Nach einer Veränderung in meiner Lebenssituation, hatte ich 2006 die Zeit und den Impetus des Neuen, dieses Instrument zur Bühnenreife zu studieren. Mit meiner Band JPEK und in vielen anderen Formationen spiele ich Vibraphon – als Highlight dabei eine CD-Produktion mit dem Saxofonisten Scott Hamilton.

 

Vorsitz des Bayerischen Jazz-Verbandes

Künstler sind in der Regel Einzelkämpfer. Das gilt besonders für Jazzmusiker. Irgendwann aber stellt man fest, dass Vieles nur im Team erreichbar ist.

Bereits 1985 initiierte ich mit dem Komponisten Markus Schmidt und dem Saxofonisten Jochen Proske Gespräche, in denen wir mit Jazzmusikern aus der Szene über die Gründung eines Musikerverbandes diskutierten. Aus diesen Gesprächen ging dann die Münchner Jazzmusikerinitiative JIM hervor. 2011 wurde ich dann eingeladen, dem Ausschuss Jazz des Bayerischen Tonkünstlerverbandes beizutreten und im Dezember 2012 zum Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. (mittlerweile Bayerischer Jazzverband e.V.) gewählt.

Pianist

Vibraphonist

Komponist

Vorsitzender des Bayerischen Jazzverbandes

Tizian Jost: jazz piano player, vibraphonist, composer, chairman of The Bavarian Jazz Association

Pianist

Vibraphonist

Komponist

Vorsitzender des Bayerischen Jazzverbandes

Mein Name ist Tizian Jost.

Ich bin Jazz-Pianist. Diesen Beruf habe ich nicht ergriffen oder gewählt. Der Jazz kam zu mir und hat mich überwältigt. Die Schönheit und die Tiefe dieser einzigartigen Musik hat mich seitdem nie mehr losgelassen. Auf der Bühne zu stehen und die Schönheit eines gelungenen Konzerts mit einem Publikum zu teilen, ist eines der größten Glücksmomente, die man haben kann.

Geboren bin ich am 8. August 1966 in Kassel, Stadt der Documenta und größten Kunstausstellung der Welt. Aufgewachsen bin ich in Ulm. Und zwar in der Nähe der damaligen Hochschule für Gestaltung, seinerzeit in Sachen Design und Architektur eine Einrichtung auf Weltniveau. Meine Tante Isolde Monson-Baumgart war eine renommierte Kunstgrafikerin und meine Großtante Ilse Winhold war Opernsängerin. Auch meine musikbegeisteren Eltern und Großeltern spielten alle ein Instrument. Dieser Background prägte und pflegte meine künstlerische Natur von klein auf.

 

Wie ich zum Jazz kam.

Er schlich sich allmählich in mein Leben: Durch Freunde und Konzerterlebnisse. Meine Klavierlehrerin gab mir viel zeitgenössische Klassik zu üben. Bereits im Alter von acht Jahren lernte ich Stücke von Hindemith, Strawinsky, Bartok und Genzmer, Komponisten, die alle auf irgendeine Art vom Jazz beeinflusst waren. Schlüsselerlebnis war ein Stück des tschechischen Komponisten Bohislav Martinu, das eigentlich auch als modernes Jazzklavier-Arrangement durchgehen würde. Und dann entdeckte ich, dass man lernen kann, so zu improvisieren und ich schulte mich an den großen Meistern des Jazz: John Coltrane, McCoy Tyner und Herbie Hancock.

 

Im Alter von achtzehn Jahren zog ich dann 1985 nach München und stellte überrascht fest, dass ich mit meinen Fähigkeiten bereits in Profibands meinen Mann stehen konnte. Bald schon spielte ich in der Band des Trompeters Franz-David Baumann, ein Musiker den ich sehr schätze und mit dem ich bis heute die Bühne teile.

 

Darauf folgte eine Zusammenarbeit, die mich sehr prägen sollte: Nämlich das Duo mit einem der originellsten Jazzmusiker der europäischen Szene, Gunther Klatt. Diese musikalische Partnerschaft hielt über zwölf Jahre und führte uns auf Tourneen durch ganz Europa und im Auftrag des Goethe-Instituts, als Vertreter des deutschen Jazz, nach Indien, Süd- und Mittelamerika. Dieses Schaffen – dokumentiert auf der CD Live in Mexico von 1993 – löste eine Riesenwelle von Duos aus.

 

Ab dem Jahr 1987 war ich «Hauspianist» im legendären Münchner Jazz-Club Allotria. Hauspianist? Diesen Begriff muss man vielleicht erklären: Ein Hauspianist spielte in einem Jazzclub mehrere Male die Woche in wechselnden Besetzungen. Es gab eine feste Band, die ergänzt wurde um Gäste wie den Kontrabassisten Thomas Stabenow und Paulo Cardoso, die Tenor-Saxofonisten Roman Schwaller und Tony Lakatos oder dem Elder Statesman der Münchner Jazz-Szene, dem Trompeter Dusko Goykovich. Dazu kam die Begleitung von Stargästen wie den amerikanischen Jazzsänger Mark Murphy.

 

Mit der brasilianischen Sängerin Lygia Campos gründete ich dann 1990 die Band Domundo und spielte brasilianische Musik. Diese gelungene Synthese aus Lebensfreude und einer harmonisch wie melodisch reichen und erstaunlich komplexen Kunstform war immer schon – neben dem Jazz – meine große Leidenschaft. Das Projekt Domundo führte uns ein Jahrzehnt lang auf ausgedehnte Tourneen quer durch Europa.

 

Jugend und Jazz

1995 wurde ich Dozent für Jazz-Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium, München – seit 2008 integriert in die Musikhochschule München. Dort gebe ich bis heute mein umfassendes Wissen aus meiner langjährigen Erfahrung an junge, jazzbegeisterte Musik-Studenten weiter.

 

Meine Liebe zum Vibraphon

Nie würde ich meinem Instrument, dem Klavier, untreu werden. Aber ich habe noch eine zweite Liebe: Zu einem Instrument. Nämlich dem Vibraphon. Dieses wunderbar warm klingende Stabspiel, das von Meistern wie Lionel Hampton, Milt Jackson und Bobby Hutcherson in die Premiumliste der Jazz-Instrumente eingeführt wurde, hatte es mir schon lange angetan. Und so bilden das Klavier, das Vibraphon und ich eine „menage à trois“.

Nach einer Veränderung in meiner Lebenssituation, hatte ich 2006 die Zeit und den Impetus des Neuen, dieses Instrument zur Bühnenreife zu studieren. Mit meiner Band JPEK und in vielen anderen Formationen spiele ich Vibraphon – als Highlight dabei eine CD-Produktion mit dem Saxofonisten Scott Hamilton.

 

Vorsitz des Bayerischen Jazz-Verbandes

Künstler sind in der Regel Einzelkämpfer. Das gilt besonders für Jazzmusiker. Irgendwann aber stellt man fest, dass Vieles nur im Team erreichbar ist.

Bereits 1985 initiierte ich mit dem Komponisten Markus Schmidt und dem Saxofonisten Jochen Proske Gespräche, in denen wir mit Jazzmusikern aus der Szene über die Gründung eines Musikerverbandes diskutierten. Aus diesen Gesprächen ging dann die Münchner Jazzmusikerinitiative JIM hervor. 2011 wurde ich dann eingeladen, dem Ausschuss Jazz des Bayerischen Tonkünstlerverbandes beizutreten und im Dezember 2012 zum Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Bayern e.V. (mittlerweile Bayerischer Jazzverband e.V.) gewählt.

Tizian Jost: jazz piano player, vibraphonist, composer, chairman of The Bavarian Jazz Association

Pianist

Vibraphonist

Komponist

Vorsitzender des Bayerischen Jazzverbandes

Mein Name ist Tizian Jost.

Ich bin Jazz-Pianist. Diesen Beruf habe ich nicht ergriffen oder gewählt. Der Jazz kam zu mir und hat mich überwältigt. Die Schönheit und die Tiefe dieser einzigartigen Musik hat mich seitdem nie mehr losgelassen. Auf der Bühne zu stehen und die Schönheit eines gelungenen Konzerts mit einem Publikum zu teilen, ist eines der größten Glücksmomente, die man haben kann.

Tizian Jost: jazz piano player, vibraphonist, composer, chairman of The Bavarian Jazz Association

Mein Name ist Tizian Jost.

Ich bin Jazz-Pianist. Diesen Beruf habe ich nicht ergriffen oder gewählt. Der Jazz kam zu mir und hat mich überwältigt. Die Schönheit und die Tiefe dieser einzigartigen Musik hat mich seitdem nie mehr losgelassen. Auf der Bühne zu stehen und die Schönheit eines gelungenen Konzerts mit einem Publikum zu teilen, ist eines der größten Glücksmomente, die man haben kann.

Biografie

Tizian Jost: jazz piano player, vibraphonist, composer, chairman of The Bavarian Jazz Association

Mein Name ist Tizian Jost.

Ich bin Jazz-Pianist. Diesen Beruf habe ich nicht ergriffen oder gewählt. Der Jazz kam zu mir und hat mich überwältigt. Die Schönheit und die Tiefe dieser einzigartigen Musik hat mich seitdem nie mehr losgelassen. Auf der Bühne zu stehen und die Schönheit eines gelungenen Konzerts mit einem Publikum zu teilen, ist eines der größten Glücksmomente, die man haben kann.